4 January 2026

Jahresrückblick 2025 – zwischen Vorsätzen, Pausen und neuer Klarheit

Rückblick des Jahres 2025

Jahresrückblick 2025 – zwischen Vorsätzen, Pausen und neuer Klarheit

Der Januar ist mein Monat für Rückblick und Ausblick – für Fragen, die man sich sonst zu selten stellt.

Vor einem Jahr habe ich meinen Blog gestartet. Mein Ziel war klar: mehr Sichtbarkeit.

Der erste Artikel entstand schon im Dezember – damit startete mein Blog auf qulerweb.de und auch mein Weg zurück zu regelmäßigem Schreiben.

Ein Start – mit vielen Plänen    

Der Januar 2025 lief ruhig an, aber er war gut gefüllt mir Vorsätzen.

Bloggen, der Kurs Go Big und zusätzlich ein Kurs rund um Positionierung – im Rückblick war das viel. Ich war auf der Suche: nach Struktur, nach Orientierung, nach einem klaren Weg.

Ich habe mein Jahr bewusst sortiert: Aufgabenbereiche definiert, Routinen aufgebaut, meine Arbeit klar gegliedert. Parallel lief im Dorf die Fastnachtsvorbereitung an – ein fester Anker außerhalb des Business.

Auch privat habe ich etwas verändert: bewusster essen, weniger Zucker und Kohlenhydrate – und vor allem eine neue tägliche Routine. Meditation wurde zu meinem festen Energiepunkt.

Ein neues Angebot auf meiner Website

Im April setzte ich eine neue Idee um. Ich habe ein Landingpage-Konzept umgesetzt, das auf Vision, Mission und den zentralen Herausforderungen basiert – speziell für Coaches. Anwendbar auch für jeden Kleinunternehmer.

Das Alleinstellungsmerkmal sollte klar erkennbar sein: Warum sollten Kunden gerade bei mir kaufen?

Der Fokus lag dabei auf einer eindeutigen Positionierung – darauf, was mein Angebot von anderen unterscheidet und welchen konkreten Mehrwert ich biete.

Eine Landingpage folgt dabei einem klaren Aufbau. Sie bewirbt ein konkretes Produkt, setzt gezielte Handlungsaufforderungen an den richtigen Stellen und führt Schritt für Schritt zur Entscheidung.

Diesen Ablauf wollte ich mit den mir zur Verfügung stehenden Tools technisch umsetzen. Entscheidend war für mich nicht die Technik selbst, sondern ein klarer Ablauf und der bewusste Aufbau von Vertrauen.


Wenn gute Vorsätze verblassen

Bis zur ersten Jahreshälfte lief vieles gut.

Dann hatte ich das Gefühl, es kommen immer weniger Ideen. Nicht wegen des Urlaubs, sondern wegen des Drucks, ständig liefern zu müssen: Blogartikel, Social-Media-Posts, neue Ideen.

Meine guten Vorsätze verliefen sich im Sand mit der Zeit und das schlechte Gewissen verursachte unbehagen.


Der Wendepunkt: der Adventskalender

Im letzten Quartal habe ich ein Projekt umgesetzt, das mir genau den Rahmen gegeben hat, der mir fehlte: einen Adventskalender auf meiner Website.

Schon länger folge ich Ulli Anderwald von Blaupause. Ab Oktober begleitet sie Selbstständige dabei, einen Adventskalender direkt auf der eigenen Website umzusetzen. Als ich davon gelesen habe, war sofort dieses Gefühl da: Das könnte für mich passen.

Der Adventskalender war für mich ein Abschluss für das Jahr, der funktioniert hat: gut technisch mit meinen Marketing-Tools umsetzbar, strukturiert und zeitlich begrenzt.

Und ganz ehrlich: Er hat auch mein schlechtes Gewissen beruhigt. Seit August war kein einziger neuer Blogartikel entstanden. Auf Facebook gingen mir die Ideen aus – oder eher die Energie für dieses dauernde Präsenz-Thema.

Mit dem Adventskalender war plötzlich alles klarer: Anfang, Ende, Ziel.

Ich musste nicht „dauerhaft“ liefern, sondern durfte mich auf ein Projekt konzentrieren, das Sinn machte – für mich und für meine Website.

Und das Beste: In einem Monat sind 24 Themen entstanden, die ich jetzt weiter nutzen kann: für Posts, für Blogbeiträge oder für ein neues Format. Vielleicht wird daraus ein monatlicher Beitrag, in dem ich Fragen beantworte oder ein Website-Thema verständlich erkläre.

Denn das Dauerthema bleibt: Sichtbarkeit – zusammen mit Technik, Tools und Umsetzung.


Sichtbarkeit braucht Zeit

2025 hat mir auch gezeigt, wie überflutet mit Informationen viele von uns sind. Man scrollt schneller, schaut weniger genau hin – und bleibt oft nur noch stehen, wenn etwas wirklich auffällt oder sich anders anfühlt.

Neue Inhalte werden selten sofort angenommen.

Oft kommt zuerst Abstand: Skepsis, stilles Mitlesen, Beobachten.
Vertrauen entsteht nicht im ersten Moment, sondern über Zeit.

Das hat etwas verändert.

Ich erwarte weniger sofortige Reaktionen. Und ich weiß: Wenn jemand bleibt, wiederkommt oder still mitliest, dann passiert bereits etwas – unbemerkt, aber beobachtend.


Mein Blick auf 2026 – nicht komplett anders, aber klarer


2026 soll kein radikaler Neustart werden. Ich möchte weitergehen – bewusster und mit mehr Fokus.

Mein Ziel bleibt: zwei Websites im Monat umsetzen.

Das ist ambitioniert, aber machbar – und es passt zu meiner Art zu arbeiten: strukturiert, lösungsorientiert, mit Blick auf echte Ergebnisse.

Gleichzeitig will ich meine eigene Website weiterentwickeln – nicht nur „irgendwann“, sondern sichtbar. Denn wenn ich an meiner Seite arbeite, rücke ich auch das stärker in den Fokus, wofür qulerweb steht: Technik verständlich machen, Klarheit schaffen und Websites als Arbeitsmittel aufbauen.

Aus diesem Ansatz heraus ist eine Salespage im Oktober entstanden. Dort bündele ich meine Website-Angebote und zeige verschiedene Wege, wie Kunden mit mir arbeiten können – je nach Ziel, Umfang und Bedarf. Die Seite ist bewusst so aufgebaut, dass sie Orientierung gibt und zur passenden Entscheidung führt.

Außerdem will ich die Tools, die mir zur Verfügung stehen, nicht nur kennen, sondern konsequent nutzen – für mich und für meine Kunden. Schritt für Schritt nun weiter im neuen Jahr. Ohne Überforderung und ohne den Anspruch, alles gleichzeitig können zu müssen.


Mein Fazit

Auch wenn man zwischendurch die Orientierung verliert: weitermachen. Neue Impulse suchen, prüfen, ob sie passen. Aufgeben ist keine Lösung.

Ich bin selbst ständig auf der Suche. Habe keine Patentlösungen, aber eine Menge Erfahrung. Wer möchte, kann mich gern begleiten, mitlernen oder etwas Neues ausprobieren.


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